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Wollen wir gewinnen? Oder nur spielen? Zu den Strategien politischer Proteste
14-06-2026, 16:37
"Ich will gewinnen" - diesen Satz schrieb ich vor kurzem auf eine Aktionsliste, aber es hätte überall gepasst. Ich habe den Eindruck, dass die meisten politischen Aktionen (es gibt Ausnahmen - ein Glück!) schon von ihrer Planung und den konkreten Handlungen das behauptete und von manchen wohl auch erwünschte Ziel gar nicht erreichen können. Sie erreichen: Gemeinschaftsgefühl, neue Freundis (manchmal auch neue Spaltungen), Spendeneinnahmen und andere materielle Versorgung, temporäre Aufmerksamkeit und oft Räuber-und-Gendarm-Spiele mit absurd agierenden Polizeitruppen. Aber sie erreichen kein politisches Ziel, meist nicht einmal ein ganz kleines. Die dramatisch erfolglose und dann auch frustrierende bis niederschmetternde Bilanz politischer Proteste liegt also nicht nur an der Übermacht der Gegnis, sondern auch an den Strategien im Protest selbst. Das, so ernüchternd es klingt, ist eine gute Nachricht: Denn das, was der Eigenanteil am Scheitern ist, lässt sich am einfachsten ändern.
Zur aktuellen Diskussion um die Besetzung der Dezernentenstellen erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:
„Die vergangene Ratsversammlung hat gezeigt, wie sehr das Verfahren zur Besetzung der offenen Dezernentenstellen die politische Kultur belastet. Noch immer stehen zwei zentrale Verwaltungsposten mit großer Bedeutung für Kiel zur Entscheidung an – in einer Phase angespannter Haushaltslage und großer struktureller Herausforderungen. Statt Vertrauen in ein transparentes und faires Auswahlverfahren zu stärken, ist der Eindruck entstanden, dass parteipolitische Erwägungen eine zu große Rolle spielen. Genau das darf bei der Besetzung von Spitzenämtern einer Stadtverwaltung nicht passieren.
In diesem Video zeigen wir euch unsere neue Jugendbroschüre, die wir vor Ort verteilen werden. Sei dabei, komm zu unseren Kundgebungen und unterstütze den Widerstand!
WeiterlesenDie deutsche Regierung schneidet uns weiterhin von preiswerter Energie ab, verpulvert im wahrsten Sinne des Wortes Hunderte Milliarden Euro für Aufrüstung und kürzt dafür bei der Rente, Pflege, Alleinerziehenden und der Jugendhilfe. Darüber diskutieren Amira Mohamed Ali und Michael Lüders in der neuen Podcast-Folge „Mal anders gesehen“.
WeiterlesenDas deutsche Volk hat so einige Fragen an die Regierung und Parteien. Dem Volk ist es schon sehr lange aufgefallen, daß die Regierung in Deutschland vor den Wahlen Versprechen macht, die nach den Wahlen nicht mehr eingehalten werden.
WeiterlesenWarum bekommen die Menschen im Ausland mit, was hier in Deutschland geschieht, aber in Deutschland keiner was dazu sagt?
WeiterlesenST. LEONHARD IN PASSEIER – Die 13. Hauptversammlung der Marketenderinnen im Südtiroler Schützenbund fand am Samstag, den 11. April 2026, beim Sandwirt in St. Leonhard in Passeier statt. Marketenderinnen aus allen Bezirken des Landes waren der Einladung gefolgt, die Stube war bis auf den letzten Platz gefüllt.
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MANTUA – In ehrendem Gedenken an den Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer richtete heuer der Schützenbezirk Brixen im Auftrag des Südtiroler Schützenbundes die traditionelle Gedenkfeier am Sterbeort des Sandwirts aus. Rund 400 Schützen und Marketenderinnen aus allen Tiroler Landesteilen waren nach Mantua gereist, um am 20. Februar, dem Todestag des Tiroler Freiheitskämpfers, am Andreas-Hofer-Denkmal ein sichtbares Zeichen der Treue zu Glaube, Heimat und Tiroler Identität zu setzen.
WeiterlesenEin junger Student stirbt auf offener Straße in Trier – erstochen von einem Mann, dessen Asylantrag schon vor Jahren abgelehnt wurde. Jetzt melden sich die Eltern des Opfers zu Wort und richten einen eindringlichen Appell an die Politik.
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Die Bundesrepublik Deutschland nennt sich eine freiheitliche Demokratie. Doch Demokratie ist mehr als ein Wahltag alle vier Jahre. Sie lebt davon, dass Bürger Macht begrenzen, Entscheidungen beeinflussen und Regierende zur Verantwortung ziehen können. Genau hier beginnt das Unbehagen: Der Staat beruft sich immer häufiger auf „unsere Demokratie“, während er zugleich den Raum verengt, in dem über diese Demokratie grundsätzlich gestritten werden darf.