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taz ruft zu Gewalt gegen die AfD auf und Schulze normalisiert das

28-08-2026, 07:32

In Sachsen-Anhalt wird am 6. September ein neuer Landtag gewählt. Und seit Monaten heißt es: Gewinnt die AfD die absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt, sei die Demokratie in Gefahr. Doch was, wenn es umgekehrt ist? Immer mehr deutet darauf hin, dass Bundeskanzler Friedrich Merz und CDU-Ministerpräsident Sven Schulze bereits einen Plan für die Zeit nach dem 6. September schmieden, um einen möglichen AfD-Wahlsieg zu unterlaufen. Schulze trat zuletzt auf einem Podium der taz auf – nur wenige Tage, nachdem die Zeitung zu „Widerstandsformen, notfalls auch gewaltförmiger Natur“ gegen die AfD aufgerufen hatte. Merz wiederum verfällt zunehmend in eine ungewohnt autoritäre Rhetorik. Über die möglichen Geschehnisse nach der Wahl sprach NIUS-Live-Moderator Norbert Dobeleit mit NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, Kolumnist Alexander Kissler und Reporter Julius Böhm bei NIUS Live.

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Vor 81 Jahren kam die Hölle ans Licht, als die Rote Armee am 27. Januar 1945 die Gefangenen des Konzentrationslagers Auschwitz befreite. Auschwitz steht seitdem als Synonym für den Massenmord der Nazis an Juden, Sinti und Roma und anderen Verfolgten. Was damals mit Millionen Menschen passierte, ist so grauenhaft, dass man kaum Worte dafür findet.
Reicht es, heute „Nie wieder!“-Sticker und Posts zu verbreiten? Staatstragende Reden zu halten oder Kränze niederzulegen? Nein. Denn zur Wahrheit im Jahr 2026 gehört, dass antisemitische Taten wieder zunehmen – wie jüngst am Mahnmal der Synagoge in Kiel. Dass Ausgrenzung von Minderheiten immer noch Lebensrealität in vielen Staaten ist. Dass Rassenwahn wieder ein Thema ist, seit eine Partei mit vielen perfiden Köpfen unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt durchsetzt. Und der Zulauf ins politisch rechte Spektrum leider groß ist.

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Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

„Der Krieg im Nahen Osten ist nicht nur eine humanitäre Katastrophe. Er entwickelt sich zunehmend auch zu einer wirtschaftlichen Belastungsprobe für Europa - und damit unmittelbar für Schleswig-Holstein. Wenn Energieinfrastruktur zerstört wird, Handelsrouten blockiert sind und die Straße von Hormus zum geopolitischen Druckmittel wird, dann spüren das auch Unternehmen, Pendlerinnen und Pendler sowie Familien hier im Norden.

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