Auf unserer Website gibt es keine eigenen Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.
Ausnahme: Bei den eingebetteten YouTube-Videos entscheiden Sie
selbst per Klick, ob Sie Daten freigeben möchten.
Details hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Liebe Leserinnen und Leser,

Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.

Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.

Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.

Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.

Sie tanzen, während das Land brennt - Sahra Wagenknecht

3-09-2026, 15:28

Gast: Sahra Wagenknecht

"Todesengel der Demokratie", "Modergeruch der Zerstörung" — so wird Sahra Wagenknecht in diesen Tagen in deutschen Leitmedien beschrieben. Markus Lanz widmet ihr gar eine ganze Sendung und diskutiert 77 Minuten lang mit Journalisten über sie — ohne sie einzuladen.

Bei {ungeskriptet} spreche ich 3 Stunden MIT ihr, ohne Agenda.

"Wir haben keine plurale Presse mehr. Wir haben eigentlich in weiten Teilen auch keinen Journalismus mehr. Wir haben Propaganda", sagt die Gründerin des BSW im Gespräch mit mir.

Sahra Wagenknecht hat Die Linke verlassen, das BSW gegründet und damit etwas ausgelöst, was Medien und Altparteien offenbar nicht verzeihen: eine echte Alternative zur Brandmauer-Politik des bröckelnden “Machtkartells”.

Selbst die Fraktion ihrer eigenen Partei in Thüringen fiel ihr in den Rücken, biederte sich als Appendix der CDU an und verkaufte die eigene Haltung für etwas Regierungsverantwortung. Den Rücktrittsforderungen Wagenknechts gegenüber dem amtierenden Ministerpräsidenten Mario Voigt folgte das BSW unter Katja Wolf naturgemäß nicht.

Björn Höcke weiß diese interne Krise medienwirksam zu nutzen und unterbreitet der streitbaren Spitzenpolitikerin ein taktisches Angebot. Der Einladung zu einer offenen Diskussion in unserem Studio folgte der Thüringer AfD-Chef diesmal leider nicht.

Wie führt man ein so brisantes Gespräch möglichst, ohne zwischen die Fronten des Polit-Geschäfts zu geraten? Ich habe es versucht wie immer: mit Zuhören. Und Sahra Wagenknecht hat uns für 3 Stunden die Tür in ihre Welt geöffnet.

Im Gespräch mit mir erzählt sie, wie sie in Teilen zur Ausgestoßenen ihrer eigenen Partei wurde, warum Björn Höcke die öffentliche Debatte mit ihr meidet, warum sie die Grünen für die “gefährlichste Partei” hält, vor der zweiten Reihe der AfD warnt und weite Teile der Medien als Propaganda bezeichnet — und was sie in Sachsen-Anhalt anders machen will.
Ähnliche Nachrichten

In diesem Jahr muss die AfD zeigen, dass sie ihren Zenit noch nicht überschritten hat und vielleicht sogar Regierungsverantwortung übernehmen kann. Unsere Gegner werden alles tun, um das zu verhindern. Deshalb kommt es auf jede einzelne Stimme an.

Weiterlesen

Seit September 2021 hilft der „Ein Prozent“-Solidaritätsfonds (kurz: Solifonds) denen, die von unserem Staat und seinen Institutionen bewusst im Stich gelassen werden. Seit unserer letzten Bilanz ist einiges passiert.

Weiterlesen

„Bald brauchen sie uns mehr als die Grünen“. Warum die AfD die Brandmauer nicht mehr fürchtet und auf den Kollaps der CDU setzt.

Weiterlesen

In Niedersachsen könnten potenziell Hunderte AfD-Kandidaten von der Wahl für kommunale Spitzenämter ausgeschlossen werden. 

Weiterlesen

Serdar Somuncu ist der Endgegner. Rhetorisch gesegnet, präzise wie ein Skalpell — und er sagt Dinge, für die andere gecancelt werden. Hinter der scharfen Klinge steckt ein Mensch, der mehr preisgibt als je zuvor — dieses Gespräch war Therapie, Witz und Konfrontation zugleich.

Weiterlesen

Das ist kein Aufruf zur Gewalt, sondern ein Weckruf von Peter Weber an seine Generation.

Weiterlesen

Seit Monaten wird in Albaniens Hauptstadt Tirana und in anderen Teilen des Landes protestiert. Eines der Hauptthemen dabei: Ein Projekt von Trumps Tochter Ivanka und deren Mann Jared Kushner. Worum geht es dabei? Und warum halten die Proteste an?

Weiterlesen

Angriffe auf CSDs, Beleidigungen im Alltag: Viele queere Menschen sagen, wie sicher sie sich fühlen, hätte sich bundesweit in den letzten Jahren verändert. 

Weiterlesen

„Porsche vs. Aldi-LKW“: Warum die Tankrabatt-Kritik in Deutschland realitätsfern ist.

Weiterlesen
Calendar
«September 2026»
MoDiMiDoFrSaSo
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930 
Wenn der Staat seine Feinde sucht: Die Grenzen der wehrhaften Demokratie

Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.

Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?

Grundgesetz nach Bedarf: Artikel 146 vergessen, Artikel 37 griffbereit

Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?

Der mündige Bürger und der erlernte Konsens: Was der Beutelsbacher Konsens über die Grenzen staatlicher politischer Bildung verrät

Deutschland wollte freie Bürger erziehen. Doch was, wenn aus dem Ideal des mündigen Bürgers am Ende ein Bürger geworden ist, der vor allem gelernt hat, welche Antworten als richtig gelten?