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Leyen und die Suche nach dem Kriegsbudget
10-09-2026, 10:53

von Thomas Oysmüller
Ursula von der Leyen hat die Kommission zur geopolitischen Behörde umgeformt. Die Ukraine und ihr Krieg stehen im Zentrum. Doch rund um sie wird es unruhig, weil die Kosten des Krieges immer höher werden und Leyen hat offenbar keinen Plan, die Lage zu lösen.
Der Krieg zeigt sich auch im Westen: Die Zinslast in den großen EU-Staaten steigt, Investoren werden unruhig. Erfahrene EU-Kreise zweifeln laut Politico, ob die Kommission für eine Phase taugt, in der nicht Bomben, sondern Anleihen über Wohlstand entscheiden.
Das EU-Insidermagazin des Mainstreams berichtet:
Im vergangenen Monat erreichten die deutschen Finanzierungskosten den höchsten Stand seit 15 Jahren. Frankreich und Italien liegen nicht weit dahinter. Höhere Renditen bedeuten teurere Refinanzierung. Regierungen müssen Steuern erhöhen oder Ausgaben kürzen um das Budgetloch zu stopfen. Wir Bürger kennen es seit Jahren. Die Verteuerung des Lebens ist (neben der Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte) ein Mitgrund warum die politische Elite von Wahlniederlage zu Niederlage taumelt.
Berlin verknüpft die teurere Verschuldung mit der Sicherheitslage nach dem russischen Angriff und dem Bedarf an höheren Verteidigungsausgaben. Zinszahlungen könnten sich bis 2030 fast verdoppeln. Die EU hat das eigene Anleiheziel für 2026 auf 180 Milliarden Euro angehoben – unter anderem für Sicherheit und Verteidigungsdarlehen.
Ein ranghoher EU-Beamter nannte das Fehlen eines ständigen Senior Economic Adviser einen „aufschlussreichen blinden Fleck“. Michele Piergiovanni übernimmt die Rolle kommissarisch und ist zugleich Digitalberater – mit einem Portfolio von Wettbewerb über Raumfahrt bis Verteidigung. Patricia Reilly, ebenfalls kommissarisch, betreut Finanzdienstleistungen neben Landwirtschaft und Gesundheit; sie ist Tierärztin. Gelu Calacean unterstützt beim Europäischen Semester, sein Schwerpunkt liegt auf Sozialem. Eine Lücke in der Verteidigungsberatung wurde rasch geschlossen. Die Kommission entgegnet, ökonomische Kompetenz sei im Kabinett, in den Direktionen und extern vorhanden.
Die Kritik der Beamten kurzum: Der Kommission fehlt es an ökonomischer Kompetenz, um das angerichtete Desaster verstehen zu können. Wirtschaftspolitik ist nur noch ein Anhängsel der Geopolitik, der Krieg muss gewonnen werden. Doch er muss auch finanziert werden.
Ratspräsident António Costa wirbt für EU-weite Steuern, um den Haushalt ab 2028 zu finanzieren. Paris, Berlin und Warschau haben andere Vorstellungen. Der Streit um den nächsten Finanzrahmen verschärft die Frage, wer die steigenden Zinsen und die Aufrüstung bezahlt. Das wird in den nächsten Monaten eine entscheidende Frage in Brüssel sein: Wer zahlt den Krieg?
Das US-Außenministerium hat nun ein Eingreifen der USA in CEUTA angekündigt, um dortige US-Bürger zu schützen!
WeiterlesenCDU-Abgeordnete wollen den Plenarsaal verlassen, um bei der Wahl von Ulrich Siegmund die Abweichler unter Druck zu setzen.
WeiterlesenAuf der ZIELGERADEN in SACHSEN-ANHALT wollen TINO CHRUPALLA, ULRICH SIEGMUND und SEBASTIAN MÜNZENMAIER nochmal zeigen, warum die AfD in Umfragen vorn liegt bei einem großen FAMILIENFEST im Herzen von MAGDEBURG. Kommt dazu!
WeiterlesenAfD-Chefin Alice Weidel sorgt im ZDF-Sommerinterview für eine deutliche Ansage an die Bundesregierung.
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WeiterlesenKürzungen für die einen, Bestandsschutz für die anderen: Das neue "Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung" sorgt für Zündstoff.
WeiterlesenDie Zeitung Die Welt berichtete Gestern, dass angeblich 40 Straftäter aus Deutschland nach Afghanistan abgeschoben wurden. Darüber wurde heftig diskutiert. Wir nehmen das zum Anlass die Frage zu stellen, warum sie überhaupt nach Deutschland einreisen konnten, und kommen dabei auf eine These, die verunsichert.
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WeiterlesenCeuta ist in diesen Tagen ein erneuter Stresstest für die Europäische Union und für eine Bundesregierung, die dem immer stärker werdenden Migrationsdruck hilf- und tatenlos zusieht und sich mit eher schläfrig wirkenden Lippenbekenntnissen versucht aus der Affäre zu ziehen.
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Was ist eine nationale Befreiungsbewegung, und wer entscheidet über ihre Legitimität? Im Nahostkonflikt berufen sich sowohl der Zionismus als auch die PLO auf das Recht auf Selbstbestimmung. Teil 5 untersucht, wie unterschiedlich Befreiungsansprüche begründet werden und welche Rolle dabei politische Interessen und internationale Anerkennung spielen.
Von Südafrika und Namibia über die Westsahara bis nach Vietnam und Nicaragua: Befreiungsbewegungen kämpften gegen Kolonialherrschaft, Apartheid und politische Unterdrückung. Teil 4 zeigt, wie unterschiedlich ihre Ziele, Strategien und internationale Anerkennung waren – und warum ihr Status bis heute umstritten sein kann.