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Steinriffe sind Küstenschutz und Booster für Biodiversität zugleich
Südschleswigsche Wählerverband 12-06-2026, 16:47 Umwelt
Einst wurden massenhaft Steine aus Riffen in der Ostsee entfernt, um daraus Molen und Häfen zu bauen, heute weiß man: Solche Steinriffe haben eine wichtige ökologische Funktion und sind zugleich wichtiger Küstenschutz. Die SSW-Landtagsfraktion fordert deshalb die Wiederanlage solcher Steinriffe.
Sie sind Wellenbrecher und somit die erste Verteidigungslinie gegen Sturmfluten: Steinfelder und -riffe auf dem Meeresgrund können einen wichtigen Beitrag leisten, wenn sich eine Ostsee-Sturmflut wie 2023 wiederholen sollte. Noch dazu sind sie eine Kinderstube für Meerestiere. „Deshalb würden wir mit der Wiederanlage solche Steinriffe gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Küstenschutz und mehr Biodiversität zugleich“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Dr. Michael Schunck. Deshalb fordert er ein Programm zur Rekonstruktion historischer Steinriffe in Schleswig-Holsteins Ostseegewässern. (Drucksache 20/4523).
Im Antrag fordert die SSW-Fraktion, dass die Landesregierung die Errichtung von Steinriffen als förderfähige Maßnahme im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) aktiv vorantreibt. „Hier müssen die Steinriffe in den Katalog der Maßnahmen aufgenommen werden, das ist längst überfällig“, erklärt Dr. Michael Schunck. Und daraus würde sich sogar ein weiterer guter Effekt generieren: Das Anlegen von Steinriffen könnte als alternatives Berufsfeld für Küstenfischer dienen, die ihr ursprüngliches Handwerk nicht mehr oder nur eingeschränkt fortführen können. Dies hat sich die Landesregierung in der „Zielvereinbarung Ostseefischerei“ ohnehin zum Ziel gesetzt.
Zum Antrag:
https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl20/drucks/04500/drucksache-20-04523.pdf
Die Nationale Befreiungsbewegung versteht sich als Bürgerbewegung für Recht, Freiheit und demokratische Selbstbestimmung.
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Sybilla Nitsch zu TOP 27 - Den Führerscheinerwerb erleichtern – Kosten senken, Zugang verbessern, Sicherheit stärken (Drs. 20/4109)
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BOZEN – In dieser Woche läuft das Olympische Feuer durch Südtirol und auch durch unseren Bezirk. Gelaufen wird zuerst durch Terlan, dann Eppan mit Endspurt in Kaltern. Danach verlässt der Olympiatross unseren Bezirk und zieht weiter nach Tramin ins Unterland.
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"Es geht hier um mehr als Segelwettbewerbe und olympisches Flair - es geht um eine Entwicklungschance für Kiel, die die Stadt nachhaltig verändern kann. Insofern begrüßen wir als SSW sowohl die Bewerbung an sich als auch die Tatsache, dass die Kielerinnen und Kieler im Rahmen eines Bürgerentscheides selbst darüber bestimmen dürfen. Schließlich geht es hier um ihre Stadt, ihre Steuern und ihre Zukunft.
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