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"Ich will gewinnen"-Hirnstupser, 2.Teil: Wohlfühlen wichtiger als politische Wirkung?

6-07-2026, 10:36

„Ich will gewinnen.“ Warum löst dieser einfache Satz bei heutigen Aktivisten Panik und Vorwürfe des Patriarchats aus?

Richten wir uns einfach gemütlich im Weltuntergang ein? In diesem Video übt der Autor scharfe und provokante Kritik am aktuellen politischen und aktivistischen Mainstream. Seiner Meinung nach hat die Bewegung faktisch kapituliert. Anstatt sich den wachsenden Kriegsgefahren, der Ungleichheit und der Klimakatastrophe entgegenzustellen, konzentriert sich der Aktivismus auf das „bequeme Überleben“, sichere Räume und Solidarität innerhalb des unausweichlichen Kollapses.

Der Autor argumentiert, dass das akademische Bürgertum den Protest nur nutzt, um seinen privilegierten Status und sein gutes Leben zu wahren. Das ehrliche Bekenntnis, „gewinnen“ zu wollen, wird von der Szene als toxisch und herrschaftsförmig abgetan. Dabei ist es, so der Autor, unmöglich, die Autogesellschaft, den Militarismus oder Unterdrückung zu besiegen, wenn man den Sieg selbst als Problem betrachtet. Ein analytischer Weckruf mit einer sarkastischen Pointe: Wenn es nur darum geht, sich in Camps wohlzufühlen, ist das Schwimmbad vielleicht der bessere Ort.
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