Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Mehr Geschichten aus dem Norden
Südschleswigsche Wählerverband 27-02-2026, 09:19
„Es gibt hier noch viele Geschichten, die über „Morden im Norden“ hinausgehen“
Jette Waldinger-Thiering zu TOP 21 - Talente in der Filmbranche frühzeitig fördern (Drs. 20/4098)
Kulturpolitik, das habe ich schon einmal so ähnlich gesagt, hat gerade meiner Wahrnehmung nach eher einen schweren Stand. Und auch die Kulturpolitik dieser Landesregierung kommt mir eher ambitionslos vor, als dass ich den großen Wurf erkennen könnte.
Auch 50.000 Euro für die Filmförderung klingen erst einmal nicht nach besonders viel. Vor allem nicht, wenn man sich die von der MOIN Filmförderung geförderten Projekte ansieht. In einzelne Förderprojekte gehen da schon mal 20.000, 50.000, 100.000 Euro. Oder auch noch deutlich mehr.
Film ist teuer.
Noch nicht ganz so teuer, aber mindestens genau so förderungswürdig sind die Abschlussarbeiten derer, die gerade gelernt haben, Filme herzustellen. Wir haben in Schleswig-Holstein drei Hochschulen, an denen Studierende lernen, selbst Filme zu drehen; die HAW Kiel, die Muthesius Kunsthochschule und die Hochschule Flensburg.
Wir hatten aber bisher kein Förderinstrument für die Abschlussarbeiten Studierender in filmnahen Studiengängen. Ganz im Gegensatz übrigens zu Hamburg, was eine ganz ungute Konkurrenzsituation begünstigt.
Denn auch ein Abschlussfilm ist teuer. Ich habe mir sagen lassen, dass sich schlecht voraussagen lässt, was ein Abschlussfilm als Kurzfilm generell kostet, aber man bewegt sich auch da wohl schon im unterschiedlich hohen vierstelligen Bereich.
Es geht um Sach- und Reisekosten, um Equipment, das die Hochschulen so nicht haben oder auch tatsächlich mal um die eine oder andere kleine Gage von Schauspielerinnen und Schauspielern.
Die MOIN Filmförderung damit zu betrauen, gemeinsam mit den betroffenen Hochschulen auch für Schleswig-Holstein ein geeignetes Förderverfahren zu erarbeiten, halte ich daher für eine gute Idee.
Wir als SSW unterstützen diesen Antrag so wie wir auch schon den Haushaltsposten unterstützt haben.
Einzig würde ich mir erhoffen, dass wir uns noch einmal nach einem angemessenen Probelauf im Kultur- und Bildungsausschuss anschauen, wie das Verfahren letztlich zur Geltung gekommen ist. Das eilt nicht, aber vielleicht so nach zwei bis drei Jahren. Perspektivisch ist vielleicht jetzt schon klar, dass es neben einer Verstetigung der Mittel auch einen Aufwuchs brauchen wird.
Mir kommt die Idee schon jetzt gut durchdacht vor, da sie Förderung der Abschlussarbeiten in diesem Antrag auch direkt in einen Zusammenhang mit dem Übergang ins Berufsleben gestellt wird. Und so würde ich zum Beispiel von einer Evaluation zu gegebener Zeit auch hoffen, zu erfahren wie die Abschlussfilme beispielsweise auf Filmfestivals angekommen sind oder ob sie anderweitig Aufmerksamkeit erfahren haben.
Aufmerksamkeit, die Währung des 21. Jahrhunderts, habe ich neulich erst wieder gelesen. Und während Kulturstaatsminister Weimer sich Aufmerksamkeit für „Blockbuster made in Germany“ wünscht, wünsche ich mir Aufmerksamkeit für die Perspektiven junger Filmemacherinnen und Filmemacher, für Stimmen, die bisher vielleicht noch nicht ganz so viel Gehör bekommen haben und für Geschichten aus dem Norden. Der Norden ist noch lange nicht abgedreht, so heißt ein Slogan der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und ich gebe Ihnen da wirklich recht.
Einige von Ihnen werden vielleicht schon den Film „Amrum“ gesehen haben. Zwar keine Abschlussarbeit, aber auch ein Film, der eine bedeutende Summe Fördermittel von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein bekommen hat. Es geht um, grob verkürzt, die Kindheitserinnerungen von Hark Bohm auf der Insel Amrum, in den letzten Monaten des zweiten Weltkriegs. Es geht um die deutsche Kapitulation, den Nationalsozialismus, das Leben auf Inseln, die Flut und eben um Amrum. Gesprochen wird immer wieder auch Öömrang. Das Friesisch, das auf Amrum gesprochen wird.
Es gibt hier noch viele Geschichten, die über „Morden im Norden“ hinausgehen und ich freue mich, wenn es dem Filmnachwuchs etwas leichter gemacht werden kann, diese Geschichten auch abzubilden.
Der EU-Gipfel das Mercosur-Abkommen abgelehnt, das den Handel zwischen der EU und Südamerika stärken sollte. Dies Abkommen würde den Wettbewerb für europäische Landwirte verschärfen, da Agrarprodukte aus Südamerika günstiger werden. Die Freien Bayern fordern: Importierte Agrarprodukte müssen die gleichen Standards wie die unserer Bauern erfüllen. Ein fairer Wettbewerb ist entscheidend für eine sichere, heimische Lebensmittelproduktion. Wir brauchen unsere bayerischen Bauern!
read more..Vermutlich lag es am Klimawandel, eine andere Erklärung ist unmöglich. Hat uns nicht der Universalexperte Eckart von Hirschhausen, der von Klima ähnlich viel versteht wie von Medizin und von Humor, vor Kurzem über die Folgen der Hitze aufgeklärt? Im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft wusste er zu berichten: „Es gibt Studien, die zeigen: Schon ab 28 Grad sinkt die Leistungsfähigkeit, und nicht nur im Körperlichen, im Rennen und den Muskeln, sondern auch so was wie Passgenauigkeit.“ Er sprach vermutlich von den Pässen, die man im Fußball zu schlagen pflegt, aber im Hinblick auf das Problem, ob seine Aussagen zur Realität passen, sollte man vielleicht einmal klären, wie heiß es während seiner Auslassungen im Studio gewesen sein mag.
read more..BOZEN – Mit großem Unverständnis nimmt der Südtiroler Schützenbund die Berichte über das neue staatliche Sicherheitsdekret zur Kenntnis, wonach selbst Taschenmesser mit einer Klinge ab fünf Zentimetern und Feststellmechanismus pauschal verboten sein sollen. Was in Rom offenbar als Sicherheitspolitik verkauft wird, ist in Wahrheit ein weiterer Auswuchs zentralistischen Denkens, das Lebenswirklichkeit, Hausverstand und gewachsene Traditionen missachtet.
read more..Einst wurden massenhaft Steine aus Riffen in der Ostsee entfernt, um daraus Molen und Häfen zu bauen, heute weiß man: Solche Steinriffe haben eine wichtige ökologische Funktion und sind zugleich wichtiger Küstenschutz. Die SSW-Landtagsfraktion fordert deshalb die Wiederanlage solcher Steinriffe.
read more..Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.
read more..Zur angestrebten zeitnahen Übernahme der deutschen Northvolt-Tochter durch das US-Unternehmen Lyten erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:
„Die Ausführungen von Wirtschaftsminister Madsen lassen uns mit gemischten Gefühlen zurück. Während das Ministerium erneut eine Aufbruchstimmung beschwört, bleiben die harten Fakten für die Menschen an der Westküste und für die Steuerzahler im ganzen Land weiterhin im Nebel.
Die stellvertretende Generalsekretärin der Bayernpartei, Nadine Holzner, äußert sich zur aktuellen Entwicklung rund um den geplanten Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung: „Ganztagesbetreuung kann eine sinnvolle Unterstützung sein.
read more..Einheitliches Auftreten als sichtbares Zeichen von Haltung und Verantwortung
EPPAN – Um eine einheitliche, zeitgemäße und fachlich fundierte Auslegung der Exerzierordnung sicherzustellen, veranstaltete der Südtiroler Schützenbund am Samstag, 17. Jänner 2026, ein Ausbilderexerzieren für Bezirksausbilder, Kompanieausbilder, Bezirksmajore sowie weitere Ausbilder des SSB. Austragungsort war die Obstgenossenschaft SACRA in Eppan.
Der Südtiroler Schützenbund steht hinter der bestraften Bäuerin
Die Verteidigung rügt unter anderem einen unzulässigen Eingriff in die Meinungsfreiheit. Die Verhandlung findet am Mittwoch, den 27. Mai 2026 um 10.10 Uhr vor dem Friedensgericht Brixen statt.
BOZEN/VINTL – Gegen die Verwaltungsstrafe von 430 Euro, welche die Carabinieri-Station Vintl einer Landwirtin wegen des Schriftzugs „TIROL“ auf ihrer Wiese auferlegt haben, ist Rekurs eingebracht worden. Die Beschwerde nach Art. 204-bis der Straßenverkehrsordnung wurde von Rechtsanwalt Nicola Canestrini beim Friedensgericht Brixen eingereicht.
read more..Tag cloud
Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.
Weiterlesen
Schuld ist „die Welt“: Merz‘ politische Bankrotterklärung am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt
Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
Weiterlesen
Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.
Weiterlesen