Auf unserer Website gibt es keine eigenen Cookies und keine Web-Analyse.
Liebe Leserinnen und Leser,
Patria Germania steht für einen verantwortungsvollen Patriotismus, der Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und demokratische Ordnung miteinander verbindet. Wir sind überzeugt: Eine lebendige Demokratie braucht offene Debatten, kritisches Denken und den Mut, auch schwierige Fragen anzusprechen.
Wir analysieren politische Entwicklungen, hinterfragen Entscheidungen und widmen uns Themen, die in der öffentlichen Diskussion häufig zu wenig Raum erhalten. Gemeinsam mit unseren Lesern suchen wir nach Antworten für eine starke, freiheitliche und demokratische Gesellschaft.
Patria Germania versteht sich als Plattform für Menschen, die Verantwortung übernehmen, über die Zukunft unseres Landes nachdenken und sich mit eigenen Ideen an der gesellschaftlichen Debatte beteiligen möchten. Wir freuen uns über Beiträge von Autoren, die nicht nur kritisieren, sondern auch nach Lösungen suchen und sich für die Zukunft unserer Heimat engagieren.
Wir laden alle ein, die mit Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und eigenen Ideen zur Gestaltung der Zukunft unseres Landes beitragen möchten.
Lina E. wird vorzeitig aus der Haft entlassen
Ein Prozent 28-05-2026, 12:10 Persönlichkeiten

Das Oberlandesgericht Dresden hat entschieden, die Reststrafe der Linksextremistin Lina Engel zur Bewährung auszusetzen. Zuvor hatte der Generalbundesanwalt versucht, eine vorzeitige Entlassung zu verhindern. Der Bundesgerichtshof veröffentlichte dazu heute eine Pressemitteilung zu seinem Beschluss vom 6. Mai 2026. Der BGH hat entschieden: Lina kommt frei.
Engel war mit drei Mittätern unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung sowie mitgliedschaftlicher Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und drei Monaten verurteilt worden. Ziel der gewalttätigen Übergriffe von Engel und ihren Mittätern waren politische Gegner. Als „Hammerbande“ griffen sie brutal Andersdenkende mit Schlagwerkzeugen an.
Bewährung für Lina
Durch die bereits verbüßte Untersuchungshaft gelten mittlerweile zwei Drittel der Strafe als vollstreckt. Damit waren die Voraussetzungen für eine mögliche vorzeitige Entlassung grundsätzlich erfüllt. Damit ist es eine politische Entscheidung und ein deutliches Signal an die linke Szene.
Das Oberlandesgericht Dresden holte hierzu ein kriminalprognostisches psychologisches Sachverständigengutachten ein. Nach Einschätzung des Gutachters könne Engel eine günstige Prognose für ein straffreies Leben in Freiheit gestellt werden. In der Begründung heißt es unter anderem, sie habe sich glaubhaft von ihrer früheren Gewaltbereitschaft distanziert, sich im Strafvollzug ordnungsgemäß verhalten und verfüge über eine tragfähige Zukunftsperspektive.
Wir haben nach dem Urteil hier mehrere eigene Zukunftsperspektiven für Engel formuliert. Wir werden sie im Auge behalten und sehen, inwieweit sie sich nach Ablauf der Bewährung weiter engagiert.
Podcast: Vor dem großen „Hammerbande“-Prozess
Die Entscheidung dürfte politisch erneut für Diskussionen sorgen – zu einer Unzeit für die verantwortliche sächsische Landesregierung. Das Signal, das von dieser Entscheidung ausgeht, ist unübersehbar: Wir sind nachsichtig mit linksextremen Gewalttätern. Die Angeklagten in den laufenden Prozessen in Dresden und Düsseldorf – hier mehr dazu – werden diese Entscheidung genau beobachten.
Mit der Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung ist Lina Engel nicht vollständig frei von Auflagen. Während der Bewährungszeit können gerichtliche Vorgaben gelten. Bei erneuten Straftaten droht der Widerruf der Bewährung und die erneute Vollstreckung der Reststrafe.
Den kompletten Beschluss des Bundesgerichtshofs (StB 24/26) findet ihr hier.
Die Schließung des Kulturzentrums „Russisches Haus“ in der Friedrichstraße ist das völlig falsche Signal. Wir brauchen Völkerverständigung durch Dialog und Austausch.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über die Neuerungen in Sachen Musterung.
WeiterlesenWenn Kinder auf der Straße schlafen, Aufnahmeeinrichtungen überfüllt sind und Minderjährige Opfer schwerer Gewalt werden, darf niemand mehr von einer abstrakten Migrationsdebatte sprechen. Ceuta zeigt, wohin Kontrollverlust führt – und warum Deutschland gut beraten wäre, diese Warnung ernst zu nehmen. Humanität ohne Ordnung schützt am Ende nicht die Schwächsten, sondern lässt sie im Stich
WeiterlesenWährend Friedrich Merz zum EU-Arktis-Gipfel in Rovaniemi reist, bricht daheim in der eigenen Partei ein Aufstand los.
WeiterlesenAfD liegt jetzt zehn Punkte vor der Union.
WeiterlesenIn diesem Video spricht Alex über die neuesten NATO Entwicklungen.
Weiterlesen„Das werdet ihr aushalten müssen": Deutschland zahlt für die Ukraine, während den eigenen Bürgern das Letzte genommen wird?
WeiterlesenDie Schicksalswoche vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September hat für Bundeskanzler Friedrich Merz denkbar ungemütlich begonnen.
WeiterlesenNach dem historischen Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt, wird heute in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Während in der Hauptstadt die CDU, Linke und AfD um den ersten Platz im Roten Rathaus kämpfen, gibt es im Schweriner Schloss ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen SPD und AfD.
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Der Kampf gegen Extremismus ist eine der wichtigsten Aufgaben des demokratischen Staates. Doch jeder Kampf gegen einen Gegner verändert auch denjenigen, der ihn führt.
Der Fall der NPD zeigte, wie kompliziert diese Grenze sein kann: Verfassungsschutzbehörden waren mit Informanten in einer Partei präsent, die sie später verbieten lassen wollten. Heute steht Deutschland erneut vor einer Grundfrage: Schützt der Staat die Demokratie – oder kann die Logik des Schutzes selbst politische Wirkungen erzeugen?
Das Volk darf laut Grundgesetz eine neue Verfassung beschließen. Darüber redet kaum jemand. Über den Bundeszwang gegen eine noch gar nicht existierende AfD-Landesregierung dagegen schon. Zwei Artikel, ein Grundgesetz und eine unbequeme Frage: Welche Macht ist in Deutschland politisch eigentlich erwünscht, die des Souveräns oder die des Staates?
Das Erstarken der AfD wird gewöhnlich mit Migration, wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsendem Misstrauen gegenüber der Politik erklärt. Die Erfolge der Linken wiederum mit sozialem Protest. All das spielt eine Rolle. Doch hinter der Verschiebung der deutschen Parteienlandschaft liegt noch ein anderer Konflikt – und der ist älter als die aktuellen Krisen.