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Schmid weist SVP-Angriffe zurück: „Statt Antworten zu geben, wird abgelenkt“
Südtiroler Schützenbund 23-04-2026, 07:49 Politik
BOZEN – Der Südtiroler Schützenbund weist die jüngsten Anschuldigungen der Südtiroler Volkspartei entschieden zurück. Landeskommandant Mjr. Christoph Schmid stellt klar, dass sich seine Rede bei der 61. Ordentlichen Bundesversammlung des Südtiroler Schützenbundes nicht gegen die SVP als Partei gerichtet habe, sondern zum Führungsstil des Landeshauptmannes zu offene politische Fragen, auf die es bis heute keine Antworten gebe.
„In meiner Rede habe ich die SVP weder angegriffen noch namentlich genannt. Kritisiert wurde vielmehr der Führungsstil des Landeshauptmannes. Umso bemerkenswerter ist es, dass nun nicht der Landeshauptmann selbst antwortet, sondern die Partei mit einer Pressemitteilung, die nicht einmal namentlich gezeichnet ist und keinerlei Hinweise darauf enthält, wer in der Landespolitik oder im römischen Parlament tatsächlich Verantwortung trägt“, so Schmid.
Auch der Vorwurf, der Schützenbund greife die Autonomiereform pauschal an, gehe an der Sache vorbei.
„Ich habe die Autonomiereform in meiner Rede nur am Rande angesprochen. Kritisiert wurde vor allem die Vorgangsweise: mit welchem Auftrag und auf Grundlage welcher Dokumente der Landeshauptmann nach Rom gefahren ist. Vor allem aber stellt sich die Frage, warum die Ergebnisse des Autonomiekonvents, an denen das Südtiroler Volk rund zwei Jahre lang intensiv mitgearbeitet hat, offenbar kaum oder gar nicht berücksichtigt worden sind.“
Der Südtiroler Schützenbund erinnert daran, sich selbst konstruktiv und aktiv in den Autonomiekonvent eingebracht zu haben.
„Wir waren einer der wenigen Verbände, die sich ernsthaft an diesem Prozess beteiligt und seine Ergebnisse immer wieder eingefordert haben. Gerade deshalb erwarten wir uns Antworten auf konkrete Fragen und keine Ablenkungsmanöver“, betont Schmid.
Bereits am 3. Mai 2025 hatte der Südtiroler Schützenbund auf seiner Bundesversammlung eine Resolution zur Autonomiereform verabschiedet und diese allen Abgeordneten übermittelt. Eine Rückmeldung darauf sei bis heute ausgeblieben.
„Wir hätten die Autonomiereform gerne auch persönlich mit dem Landeshauptmann besprochen. Doch der neuen Führung des Südtiroler Schützenbundes wurde trotz schriftlicher Anfrage bis heute kein Antrittsbesuch gewährt. Auch das wurde auf der Bundesversammlung thematisiert.“
Schmid weist zudem die Darstellung zurück, auf der Bundesversammlung sei der Tennisspieler Jannik Sinner kritisiert worden.
„Das entspricht nicht den Tatsachen. In der Replik wurde lediglich daran erinnert, dass der Schützenbund ihm im Herbst einen offenen Brief geschrieben hat. Alles andere sind Falschdarstellungen. So etwas passiert, wenn Medien keine Journalisten entsenden und sich nur einen Reim aus den gezeigten Folien der Präsentation zusammen zimmern.“
Grußworte: Ebenso sei es unzutreffend, dass einzelne Politiker bevorzugt oder gedrängt worden seien.
„Wir haben alle Politiker am selben Tag schriftlich eingeladen. Niemand wurde telefonisch verständigt oder zu einer Teilnahme gedrängt. Im vergangenen Jahr hatte Landesrätin Rosmarie Pamer als einzige Politikerin die Ehre, Grußworte zu überbringen. Mit ihr stehen wir in einem guten und konstruktiven Austausch, besonders in Bezug auf das neue Landesgesetz zum Ehrenamt. Dafür sind wir ihr dankbar.“
Der Landeskommandant unterstreicht abschließend den überparteilichen Charakter des Bundes:
„Ich habe immer betont, dass der Schützenbund überparteilich ist. In unseren Reihen sind Menschen mit unterschiedlicher politischer Ausrichtung vertreten. Gerade deshalb erlauben und erwarten wir uns, Fehlentwicklungen klar anzusprechen. Wer auf konkrete Fragen keine Antworten gibt, sondern stattdessen Nebelgranaten wirft, bestätigt am Ende nur den Eindruck einer politischen Führung, die dünnhäutig geworden ist.“
Die SVP täte gut daran, sich mit dem Inhalt unserer Fragen auseinanderzusetzen, statt künstliche Empörung zu inszenieren. Der Südtiroler Schützenbund bleibt dabei: Südtirol braucht Antworten, Haltung und politische Führung – keine Ablenkung.
Am heutigen Dienstag traten die Wahlausschüsse in den beiden großen kreisfreien Städten Aue-Bad Schlema (Erzgebirgskreis) und Döbeln (Mittelsachsen) zusammen, um über die Zulassung der Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahlen am 10. Mai 2026 zu entscheiden. Jetzt steht amtlich fest: Die FREIEN SACHSEN treten in beiden Städten mit einem eigenen Kandidaten an, um endlich frischen Wind in die Rathäuser zu bringen und den Politikwechsel zu gestalten!
read more..„Statt über Kürzungen, müssen wir uns dringend Gedanken darüber machen, wie wir eine zukunftssichere und bedarfsdeckende Versorgung sicherstellen“
read more..STEGEN/BRUNECK – Die Kehrerbrücke in Stegen wird derzeit neu errichtet. An der bisherigen Brücke befanden sich faschistische Liktorenbündel – das zentrale Machtsymbol des italienischen Faschismus. Nun steht im Raum, dass dieses Symbol an der neuen Brücke erneut angebracht werden soll.
read more..In der sächsischen Kleinstadt Aue-Bad Schlema hat wieder ein Demokrat einen Neonazi in einer Wahl besiegt. Ein Rechtsextremist der „Freien Sachsen“ und der „Heimat“ (früher NPD) hat in der Stichwahl die dortige Oberbürgermeisterwahl gegen einen CDU-Kandidaten verloren. Man könnte sicherlich viel journalistisch Wertvolles aus dieser Nachricht machen. Die Tagesschau entscheidet sich aber dafür, einen Neonazi zu fragen, ob er sich als Neonazi sieht.
read more..BOZEN – Seit Montag, dem 26. Jänner 2026, hängen in ganz Südtirol an zahlreichen Bushaltestellen Plakate mit der Aufschrift „Grüß Gott in Tirol“. Die Aktion wird vom Südtiroler Schützenbund (SSB) gemeinsam mit dem Südtiroler Heimatbund (SHB) durchgeführt und richtet sich bewusst an Gäste aus aller Welt.
read more..Die Nationale Befreiungsbewegung versteht sich als Bürgerbewegung für Recht, Freiheit und demokratische Selbstbestimmung.
read more..Der Schützenbezirk Bozen begrüßt das Olympische Feuer und die Olympischen Winterspiele in Südtirol
BOZEN – In dieser Woche läuft das Olympische Feuer durch Südtirol und auch durch unseren Bezirk. Gelaufen wird zuerst durch Terlan, dann Eppan mit Endspurt in Kaltern. Danach verlässt der Olympiatross unseren Bezirk und zieht weiter nach Tramin ins Unterland.
read more..„Der Unterschuss, den die gesetzlichen Krankenkassen einfahren, weil sich der Bund bei den Bürgergeldbeziehenden einen schlanken Fuß macht und die Kosten nicht umfänglich trägt ist nicht nur nicht fair, er ist ungerecht. Leistungen für Bürgergeldbeziehende sind richtig und wichtig – aber sie müssen aus dem Bundeshaushalt finanziert werden.“
Dr. Michael Schunck zu TOP 31+34 - Bundesratsinitiative zur kostendeckenden Steuerfinanzierung der Krankenversicherungsbeiträge für Bürgergeldbeziehende - Keine Einführung von Karenztagen (Drs. 20/4367 + 20/4374)
Einen Kranz für die Internierten des KZ Campo Isarco, aber auch 2 Rosen mit schwarzer Trauerschleife für einen verlorenen Freund, so beging eine Delegation des SHB beim Gedenkstein in der Breienstraße in Blumau den sogenannten Tag der Befreiung.
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Über die umstrittensten Vorschläge der Rentenkommission wird bereits berichtet, vieles ist schon durchgesickert. Nun liegt erstmals die komplette Liste aller Empfehlungen vor. Nach Informationen des Handelsblatt umfasst der Abschlussbericht 33 Vorschläge für die Reform des Rentensystems. Die Ergebnisse sollen am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben werden.
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Schuld ist „die Welt“: Merz‘ politische Bankrotterklärung am Tag der offenen Tür im Bundeskanzleramt
Wer verstehen will, wie inhaltsleer und desolat zugleich die deutsche Politik ist, sollte sich ein gerade von Friedrich Merz veröffentlichtes Video anschauen. Der Ausschnitt des vom Bundeskanzler auf der Plattform X veröffentlichten Videos geht 1 Minute und 29 Sekunden und stammt vom „Tag der offenen Tür“, der am Sonntag im Bundeskanzleramt stattfand. Leerformeln bauen auf Verharmlosungen und von auch nur halbwegs vernünftigen Ursachenanalysen fehlt jede Spur. Da gibt es eine „Welt“ und eine „Industrie“, die sich „verändern“ – ganz so, als ob Politiker und weitere konkret benennbare Personen nicht für diese Veränderungen verantwortlich wären. Merz liefert politische Dampfplauderei – substanzlos, aber zugleich gefährlich. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.
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Im Jahr 2013 hielt der Ökonom Franz Josef Radermacher einen Vortrag, in dem er eine provokante These formulierte: Wenn genügend viele Menschen in Europa arm genug seien, dass sie im Wesentlichen keine Ressourcen mehr verbrauchen – also weder Auto fahren, im Winter heizen noch Fleisch konsumieren –, dann würden sich Energie- und Klimaprobleme scheinbar „von selbst“ lösen. Diese „Lösung“ sei zwar „nicht sozial- oder politikverträglich“, doch sie verdeutliche, wohin eine falsche Entwicklung führen könne: zu einer Gesellschaft mit fünf bis zehn Prozent Reichen, die ihren Wohlstand aufrechterhalten, weil es der Mehrheit schlecht geht. Radermacher warnte vor einer „Brasilianisierung Europas“ – einer Zweiklassengesellschaft, wie sie in vielen Regionen der Welt längst Realität ist.
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