Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Wir sammeln grundsätzlich keine Daten über unsere Leser.

Ehrenamt in Südtiroler Hand – statt leerer Worte, Taten für unser Land!

Südtiroler Schützenbund 17-01-2026, 13:24 social, reform

NALS – Bereits im vergangenen Jahr machten wir mit zwei Aktionen auf die Missstände und das Versagen der Landesregierung in Bezug auf das Ehrenamt aufmerksam. Bei der letzten Aktion forderten wir umgehendes Handeln sowie die Einführung des seit Langem versprochenen Landesregisters für ehrenamtlich tätige Vereine, da mit dem 1. Jänner 2026 das Vereinsgesetz des Dritten Sektors in Kraft trat.




„Bis heute ist leider nichts geschehen, abgesehen von leeren Versprechungen am Verhandlungstisch und dem ständigen Hinhalten mit wohlklingenden Sonntagsreden. Wie es scheint, ist das dringend benötigte Landesregister noch immer in weiter Ferne. Während Anliegen der Bevölkerung immer wieder vertagt und hinausgezögert werden, zeigt sich bei Vorhaben im eigenen Interesse, dass rasches und entschlossenes Handeln sehr wohl möglich wäre. Genau dieses Muster zeigt sich auch hier einmal mehr. Die Vereine stehen dadurch vor existenziellen Belastungen und sehen sich gezwungen, sich in das nationale Register einzuschreiben, mit all seinen bürokratischen Hürden sowie der persönlichen Strafbarkeit für Kassiere sowie rechtliche Vertreter. Planungssicherheit gibt es somit keine“, so Bezirksmajor Hannes Holzner.

Dabei hat die Landesregierung den Verbänden zugesichert, dass das Landesregister inklusive der notwendigen Durchführungsverordnungen bis zum 1. Jänner 2026 stehen wird. Dieses Versprechen wurde bislang nicht eingehalten.




Aus diesem Grund hängt nun das Banner „Ehrenamt in Südtiroler Hand – statt leerer Worte, Taten für unser Land!“ gut sichtbar neben der MEBO-Ausfahrt Nals und zwar so lange, bis das Versprochene umgesetzt ist. Dieses Banner soll die zuständige Landesrätin jeden Tag auf ihrem Arbeitsweg daran erinnern, dass die Zukunft der Südtiroler Vereine an einem seidenen Faden hängt, für die sie sich verpflichtet hat.

„Die Landesregierung muss endlich ihren Verpflichtungen und Versprechen nachkommen, insbesondere wenn die Vereinstätigkeit und das kulturelle Zusammenleben in unserer Heimat ernsthaft gefährdet wird. Es ist höchste Zeit, dass den vielen leeren Worten endlich konkrete Maßnahmen folgen und nicht erneut auf angeblich noch laufende Ausarbeitungs- und Abstimmungsprozesse verwiesen wird.

Wir fordern von der Landesregierung eine klare und tragfähige Lösung zum Thema Ehrenamt. Diese wurde vom Volk gewählt und hat die Interessen der Bevölkerung zu vertreten und nicht jene eines maroden Nationalstaates, der unsere Kultur bis heute nicht verstanden hat. Unsere Heimat lebt von den Vereinen, deshalb ist hier voller Einsatz seitens der Politik gefordert.“

Bezirksmajor Hannes Holzner
Schützenbezirk Burggrafenamt/Passeier

https://schuetzen.com/2026/01/16/ehrenamt-in-suedtiroler-hand-statt-leerer-worte-taten-fuer-unser-land/

Ähnliche Nachrichten

Ein Somalier gilt bei den Bremer Sicherheitsbehörden offiziell als bewaffnet und gewalttätig – Polizeibeamte werden ausdrücklich vor ihm gewarnt. Und trotzdem läuft der 28-Jährige frei durch die Straßen. 

Weiterlesen

Jens Spahn glaubte wohl, es werde so glimpflich ausgehen wie beim Babykauf des Drogenbeauftragten Hendrik Streeck.

Weiterlesen

Was wäre, wenn zentrale Fragen zur Staatsangehörigkeit, zur Souveränität Deutschlands und zur Legitimation staatlichen Handelns niemals ernsthaft öffentlich diskutiert würden? Was wäre, wenn Menschen, die diese Fragen stellen, nicht mit Argumenten widerlegt, sondern pauschal als „Reichsbürger“ diffamiert würden? Dr. Klaus Maurer geht den historischen und rechtlichen Grundlagen dieser Debatte nach und wirft unbequeme Fragen auf, die seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert werden.

Weiterlesen

Der Verfassungsschutz soll künftig deutlich mehr Befugnisse bekommen. Ein neuer Gesetzentwurf aus dem Innenministerium von Alexander Dobrindt sieht unter anderem heimliche Zugriffe auf Computer, Eingriffe in digitale Kommunikation und den Einsatz minderjähriger Vertrauenspersonen vor.

Weiterlesen

„Bald brauchen sie uns mehr als die Grünen“. Warum die AfD die Brandmauer nicht mehr fürchtet und auf den Kollaps der CDU setzt.

Weiterlesen

Diskussion über den organisierten Migrantenansturm auf Ceuta, die Instrumentalisierung von Queer-Themen durch Linksextreme sowie aktuelle demokratiepolitische Defizite wie Wahlquoten und Wahlausschüsse in Deutschland.

Weiterlesen

In diesem Video spricht Alex über die neuesten digitalen "Ansinnen" europäischer Regierungen.

Weiterlesen

Was sind Forschung und Wissenschaft ohne Freiheit wert? Ex Primus Deutschland stürzt in Sachen Wissenschaftsfreiheit gerade gnadenlos ab.

Weiterlesen

Der Unternehmer und Vorstandsmitglied der Wirtschaftsunion Michael Kretzer hat die CSU verlassen – und spricht im Interview Klartext über die Politik der Union. Er kritisiert die Brandmauer, die wirtschaftliche Lage des Mittelstands und den Kurs von Markus Söder.

Weiterlesen
Souveränität beginnt mit der Fähigkeit, Nein zu sagen

Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.

Wenn der Wähler die „Falschen“ wählt: Sachsen-Anhalt und die Grenzen der Demokratie

Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?

Der Thüringer Knoten: Vier Akteure und die Grenzen der Brandmauer

In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.