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Schutz der Flensburger Förde braucht mehr als schöne Worte
Südschleswigsche Wählerverband 3-02-2026, 11:34
Anlässlich der deutsch-dänischen Fachkonferenz zur Zukunft der Flensburger Förde in Sønderborg hat der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, das dänische Engagement für den Schutz des gemeinsamen Gewässers ausdrücklich gelobt und zugleich mehr Verbindlichkeit auf deutscher Seite eingefordert.

„Dänemark zeigt, dass ambitionierter Umwelt- und Gewässerschutz dann funktioniert, wenn Staat, Kommunen und Betroffene gemeinsam Verantwortung übernehmen. Dieses politische Tempo und diese Konsequenz täten auch Schleswig-Holstein gut“, erklärte Dirschauer.
Besonders hob der SSW-Fraktionsvorsitzende die Initiative des dänischen Umwelt- und Transformationsministeriums unter Minister Jeppe Bruus Christensen sowie das konkrete Engagement der Kommunen Aabenraa und Sønderborg hervor. „Hier wird nicht nur über Ziele gesprochen, sondern an der Umsetzung gearbeitet – und zwar grenzüberschreitend, praxisnah und mit klaren Zuständigkeiten.“
Die ökologische Situation der Flensburger Förde sei seit Jahren kritisch. Nährstoffeinträge und Belastungen machten nicht an der Staatsgrenze halt. „Wenn wir es ernst meinen mit dem Schutz der Förde, reicht Koordination auf dem Papier nicht aus. Es braucht eine dauerhafte, verbindliche Zusammenarbeit über alle Ebenen hinweg“, so Dirschauer.
Der SSW-Politiker forderte deshalb die Landesregierung in Schleswig-Holstein ebenso wie die Stadt Flensburg und den Kreis Schleswig-Flensburg auf, sich aktiver und strukturierter in die grenzüberschreitende Arbeit einzubringen. „Die dänische Seite zieht den Karren. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch auf deutscher Seite die Ärmel hochgekrempelt werden.“
https://www.ssw.de/themen/schutz-der-flensburger-foerde-braucht-mehr-als-schoene-worte
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