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Peter Hahne über Merz, Amthor und den freien Fall der CDU

15-09-2026, 22:20

Peter Hahne über Friedrich Merz, Philipp Amthor und die CDU vor der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern.

Peter Hahne kommt von den Kundgebungen in Mecklenburg-Vorpommern – Ueckermünde, Güstrow, Waren an der Müritz – und beschreibt eine Stimmung, die er in über fünfzig Jahren an vorderster Front so nicht erlebt hat: Entsetzen über CDU und Bundesregierung, überlagert von der Hoffnung, mit der Wahl etwas ändern zu können. Seit Sachsen-Anhalt, sagt er, sei die alte Losung „eine Stimme für die AfD ist verloren" vorbei.

Die Regierungserklärung im Bundestag nennt Hahne „ein Waterloo für den Merz": Der Kanzler beende seine Rede mit dem Brief eines Theologen und lobe Tafeln und Suppenküchen als Leistung – während sich die eigenen Leute für das Spitzenpersonal schämten. In Sachsen-Anhalt reiße der Wahlverlierer Sven Schulze den Fraktionsvorsitz an sich und spalte die geschrumpfte Fraktion; in Mecklenburg-Vorpommern stehe mit Philipp Amthor „das Aushängeschild der CDU und gleichzeitig der wichtigste Mann im Kanzleramt" an der Spitze. Hahnes Prognose für Sonntag: Die CDU könne unter die Fünf-Prozent-Hürde fallen – „Sie wird auch niemand retten."

Was Ulrich Siegmund anders gemacht hat als alle vor ihm, warum die politische Sprache verroht – und was Hahne nach all dem bleibt: „Mir reicht es schon, wenn wir endlich wieder normal werden."
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