Auf unserer Website gibt es keine Cookies und keine Web-Analyse.
Keine Vollsperrung der Eiderbrücke!
Südschleswigsche Wählerverband 17-01-2026, 11:58
Die Landtagsabgeordnete Sybilla Nitsch sieht Licht und Schatten mit Blick auf die Sanierung der Eiderbrücke in Tönning.
Die Eiderbrücke steht seit Jahrzenten für ein verlässliche Infrastruktur, wenn es um die Querung der Eider und somit der Nord-Süd-Verbindung von Nordfriesland und Dithmarschen geht. Für viele Menschen gehört diese Brücke fest zum Alltag. Reisende, Firmen, Schülerverkehre, Polizei, Katastrophenschutz, Rettungsdienste sowie sämtlicher öffentlicher Verkehr sind an diese Querung geknüpft.
Dazu kommt, dass Gefahrengut- sowie Schwertransporte bei einer Brückensperrung auf Grund der Straßenverhältnisse noch längere Umwege als PKW in Kauf nehmen müssten. Die aktuelle Studie der IHK zur Wertschöpfung dieser Verbindungsader macht dies nochmal deutlich. Viele Brücken sind in die Jahre gekommen. Dazu gehört auch die Tönninger Eiderbrücke. Sybilla Nitsch betont, vor diesem Hintergrund, die Notwendigkeit der nun angekündigten Sanierung. „Was es jedoch zu vermeiden gilt, ist eine Vollsperrung“ – so die Politikerin.
Sie fordert daher die Landesregierung auf, mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr einen belastbaren Plan vorzulegen, welcher eine ernsthafte Prüfung einer Ersatz- oder Behelfsbrücke sowie eine einspurige Verkehrsführung beinhaltet und das Parlament entsprechend miteinbezieht. Zudem müsse die Planung mit den zuständigen Bundesbehörden koordiniert werden. Vor dem Hintergrund des für das Land so wichtigen Tourismus müsse die Hauptsaison von einschränkenden, baustellenbedingten Verkehrsstörungen möglichst freigehalten werden.
Sybilla Nitsch kündigte an, die genannten Punkte der Landesregierung vorzuschlagen. Entscheidend sei es, dass die Region volle Transparenz erfahre, über das weitere Vorgehen in Sachen Sanierung der Eiderbrücke.
https://www.ssw.de/themen/keine-vollsperrung-der-eiderbruecke
Der Rücktritt von Jens Spahn und die daraus resultierenden politischen Turbulenzen für CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz werden diskutiert.
WeiterlesenHessencamp gegen Holoch: Der Kampf um Bildung und die Zukunft Deutschlands
WeiterlesenItaliensierung von Ortsnamen sogar in deutscher Sprachausgabe auf olympics.com
BOZEN – Mit großem Befremden reagiert der Südtiroler Schützenbund auf die Darstellung Südtiroler Ortsnamen auf der offiziellen Olympia-Website olympics.com. Dort wird das Südtiroler Biathlonzentrum im Antholzertal selbst in der deutschen Sprachausgabe als „Anterselva“ bzw. „Anterselva Biathlon Arena“ bezeichnet – eine Praxis, die bislang vor allem aus italienisch-nationalen Kreisen bekannt war.
WeiterlesenFreie Bürger entscheiden selbst, welche Daten sie teilen, was sie lesen und über welche Themen sie sich wie informieren. Eine Bevormundung und Kontrolle lehnen wir ab.
WeiterlesenDie Grünen akzeptieren den Wandel nicht nur, sondern begreifen ihn ausdrücklich als gestaltbare Zukunft. Deutschland soll dauerhaft Einwanderungsland bleiben, demografisch bedingte Rückgänge durch Zuwanderung ausgleichen und gesellschaftliche Zugehörigkeit immer weniger an Herkunft binden. Der berühmte Satz „Unser Land wird sich ändern“ beschreibt deshalb mehr als nur migrationspolitische Offenheit. Die eigentliche Frage lautet also nicht mehr, ob Deutschland seinen alten Charakter bewahren soll, sondern lediglich, nach welchen Regeln das veränderte Deutschland künftig funktionieren wird.
WeiterlesenWarum ruft ein erfolgreicher Unternehmer einen eigenen Staat aus? Was läuft aus seiner Sicht in Europa schief?
WeiterlesenPolitologe Hermann Ploppa ist sicher: „Wir sind im neuen Feudalismus.“ Tec-Millionäre schafften Monopole und diktierten Preise.
WeiterlesenIn der Sondersendung von NIUS Live am Abend analysieren wir den Terroranschlag auf den CSD in Berlin. Die traurige Bilanz bisher: Eine tote Frau und 29 Verletzte und Schwerverletzte.
WeiterlesenDie Stadtbilddebatte wird immer dringlicher. Peter Weber teilt seine persönlichen Erfahrungen: In großen Einkaufszentren ist Deutsch eine Seltenheit.
WeiterlesenWerden Sie Teil unserer Community in den sozialen Netzwerken
Durch wessen Augen sieht Deutschland die Welt – und wer bestimmt, was als deutsches Interesse gilt? Sieben Parteien, eine Frage – und sieben sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, was deutsche Souveränität heute überhaupt bedeutet. Der Vergleich zeigt: Gestritten wird längst nicht nur darüber, wie selbständig Deutschland ist. Umstritten ist bereits, wer im entscheidenden Augenblick das letzte Wort haben soll – Berlin, Brüssel oder das Bündnis.
Am 6. September könnte Sachsen-Anhalt zum politischen Testfall für die Bundesrepublik werden. Die AfD liegt in den Umfragen bei über 40 Prozent, und die Möglichkeit einer von ihr geführten Landesregierung ist längst nicht mehr theoretisch. Doch während die Wähler noch nicht abgestimmt haben, bereiten sich Berlin und andere Länder bereits auf genau diesen Fall vor: Wie gehen staatliche Institutionen mit einer demokratisch legitimierten Landesregierung um, der sie politisch und sicherheitspolitisch womöglich nicht zu vertrauen bereit sind?
In Thüringen geht es längst nicht mehr nur um Mario Voigts Doktortitel oder um den öffentlichen Schlagabtausch zwischen Sahra Wagenknecht und Björn Höcke. Der Konflikt berührt eine grundsätzlichere Frage: Wer bestimmt in einer parlamentarischen Demokratie, welche Mehrheiten politisch zulässig sind – die Wähler oder die Parteizentralen? Im Zentrum stehen vier Akteure, vier Interessen und eine Parteienordnung, die zunehmend mit ihren eigenen Abgrenzungsregeln in Konflikt gerät.