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Judenhass als Bedingung: „Berlin ist eine Freiluft-Psychiatrie” I NIUS Live

13-10-2026, 16:14

Kaum ist das Antisemitismus-Papier mit SPD und Grünen vereinbart, zerlegt sich die Berliner Linke intern und die Welt veröffentlicht den WhatsApp-Chatverlauf dazu.

Der Auslöser: Vorstands-Vize Martha Kleedörfer nennt die Vereinbarung eine „Unterwerfung” und spricht von der „Grundlage für fünf weitere Jahre Repression”. In der Gruppe wird offen die Haltung vertreten, die Forderung nach einer „Ein-Staaten-Lösung” für die Runde ein Synonym für „From the river to the sea” müsse weiter erlaubt sein. Julian Reichelt zieht daraus seine zentrale These: Der Judenhass sei nicht Randphänomen, sondern „der konstituierende Kern der Linkspartei” und genau das, was man für ein Parteiverbot bräuchte, während man es ausgerechnet bei der AfD fordere. Auch aus der Berliner SPD kommt Kritik: Franziska Giffey hält eine Koalition mit der Linken für „nicht vertretbar” für die Runde allerdings ein spätes, folgenloses Aufbäumen.

Steuert Berlin trotz allem auf Rot-Rot-Grün zu? Und ist der eigentliche Antrieb ein bundesweiter Lagerwahlkampf?

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