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Bas-Nachfolger Schweitzer: „Lars Klingbeil hat einen Merz-Hasser ist Amt geholt“ | NIUS Live

14-10-2026, 18:14

Der nächste Knall in Berlin: Bärbel Bas ist als Arbeitsministerin zurückgetreten, und die SPD gibt sofort der CDU die Schuld. Doch damit nicht genug. Lars Klingbeil macht ausgerechnet den früheren rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer zum neuen Arbeitsminister, einen Mann, der Bundeskanzler Friedrich Merz zuletzt immer wieder scharf angegangen ist. Droht der Koalition damit direkt der nächste Konflikt?

Schon vor seinem Wechsel nach Berlin ließ Schweitzer keinen Zweifel daran, was er von Merz' Kurs hält. Im Deutschlandfunk stellte er die Vorschläge der Rentenkommission infrage und warf dem Kanzler vor, respektlos gegenüber den Abgeordneten zu sein. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung legte er nach: Merz atme den „kalten neoliberalen Geist der 90er Jahre“, und die CDU müsse klären, ob er auch in Zukunft Kanzler sei. Ist das legitimer Selbstbewusstseinsauftritt eines neuen Ministers oder Opportunismus kurz nach einer verlorenen Wahl?

Parallel läuft in der SPD offenbar längst der Kampf um die Zeit nach dieser Koalition. Nach der Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten in Sachsen-Anhalt, bei der auch CDU-Stimmen eine Rolle spielten, zog die SPD-Fraktion mit Boris Pistorius zum Bebelplatz, dem Platz der Bücherverbrennung von 1933.

Und dann ist da noch das Bas-Beben. Klingbeil, Karl Lauterbach und Manuela Schwesig sprechen von Unanständigkeit und Unmenschlichkeit im Umgang mit Bärbel Bas. Die CDU-Kreise fordern prompt eine Entschuldigung von Schwesig.
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